Ich habe in den vergangenen Jahren große Hospitality-Formate im Sport erlebt und begleitet.
Ein Blick auf die Marktentwicklung zeigt – das Thema boomt, wird aber in seiner Wirkung weiterhin hier und da unterschätzt. Branchenanalysen gehen davon aus, dass sich der weltweite Umsatz in der Sport-Hospitality bis in die 2030er Jahre vervierfachen wird – auf einen hohen zweistelligen Milliarden-Dollar-Bereich.
Der Fußball hat hier bereits viel gelernt. Moderne Stadien, differenzierte Angebote und die stärkere Verzahnung mit Sponsoring, Marketing und Ticketing haben Hospitality zu einer absolut relevanten Erlösquelle gemacht.
Gleichzeitig bleibt vielerorts weiter Potenzial liegen.







Der eigentliche Wert entsteht nicht durch den Sitzplatz, sondern durch das Erlebnis: Nähe, Inszenierung, Servicequalität, Interieur – und vor allem durch echte Begegnungen und Networking. Das Erlebnis kann und sollte über das eigentliche Event hinaus verlängert werden. Genau dort entscheidet sich, ob aus einem Spieltag eine bindende VIP-Experience wird.
Noch größer ist das ungenutzte Potenzial hierzulande in anderen Sportarten. Hier ist Hospitality oft noch unterentwickelt – und damit ein echter, bislang kaum gehobener Schatz im Portfolio.

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