Manchmal sagt ein Satz alles: „Manche Fahrer sollten sich mehr aufs Fahren konzentrieren und weniger reden.“
Mit dieser Bemerkung hat Ferrari-Präsident John Elkann in der Diskussion um seinen prominentesten Piloten womöglich ein Spiel eröffnet, das Lewis Hamilton gar nicht mitspielen will.
Nach 21 Rennen ohne Podium (lediglich ein Sieg in einem Sprint) scheint die Geduld in Maranello zu bröckeln.
Doch wer Hamilton kennt, weiß: Er funktioniert nur mit Rückhalt, nicht unter Druck.
Toto Wolff hatte das bei Mercedes verstanden – John Elkann offenbar (noch) nicht.
ODER?
Je nach Blickwinkel ist Elkanns öffentliche Kritik ein unüberlegter Ausrutscher. Oder eine kalkulierte Strategie.
Denn wenn Hamilton sich am Ende selbst zum Gehen entschließt, wäre das für Ferrari die eleganteste – und günstigste – Lösung eines teuren Problems. Experten sprechen von einem Jahresgehalt von knapp 100 Millionen Euro!
Hat Ferrari also längst begonnen, Hamiltons Abschied vorzubereiten?
Oder erleben wir gerade nur den lautesten Beweis dafür, dass man in Maranello noch nicht gelernt hat, sauber zu kommunizieren?
Letztlich liegt allem ein Zitat von Hamilton zugrunde, die letzten Monate seien „ein Albtraum“. Gleichzeitig aber betonte er auch, es sei „ein Traum für dieses Team zu fahren“.
Foto: Ferrari

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