Ich kenne aus meiner Zusammenarbeit mit Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern die enorme Belastung durch Hate-Speech im Social Web nur zu gut – gerade jungen Athletinnen und Athleten kann digitaler Hass enorm schaden.
Umso wichtiger und richtiger ist es, dass der Deutsche Olympischer Sportbund (DOSB) seinen Schutzschirm für die Olympischen Spiele in Mailand Cortina 2026 fortsetzt. Der weiterentwickelte Hate-Speech-Filter hat schon in Paris 2024 gezeigt, wie wirksam er ist: Tausende Hasskommentare wurden automatisch erkannt und ausgeblendet, damit sich das Team D und Team D Paralympics auf den Sport konzentrieren können.
Der DOSB kooperiert dafür mit den Sporttechnologie-Unternehmen Sportradar und Arwen AI. Der Filter sucht in bis zu 30 Sprachen und 25 Kategorien – von Rassismus über Sexismus bis zu Bedrohungen. Die KI erkennt dabei sogar verschleierte oder umgangssprachliche Formulierungen.
Ein starkes Signal für mentale Gesundheit, fairen Umgang und klare Haltung gegen Hass im Netz.
Hier die komplette DOSB-Meldung.
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