Die erste Klub-WM im neuen Format ist Geschichte. Ob man den Wettbewerb ernst nimmt oder als TV-Klamauk abtut, ist fast schon nebensächlich.
Viel entscheidender ist:
Der FC Bayern hat dort 50 Millionen Euro kassiert – für drei Siege in vier Spielen. Borussia Dortmund verdiente rund 44,5 Millionen Euro.
Zum Vergleich: Der FC St. Pauli plant für die gesamte Bundesliga-Saison mit rund 30 Millionen Euro – für 34 Spiele.
Und wieder stellt sich die Frage:
Wie fair ist dieser Wettbewerb noch?
Freiburg kämpft monatelang auf Augenhöhe mit Dortmund um die Champions-League-Plätze – und sieht nun, wie ein direkter Konkurrent durch ein Mini-Turnier wirtschaftlich davonzieht.
📌 Die Champions League kann man sich erspielen.
📌 Die Klub-WM bleibt ein nahezu exklusiver Geldautomat für wenige – mit enormem Hebel für kommende Spielzeiten.
Die Schere geht weiter auseinander – nicht primär durch sportliche Leistung, sondern durch privilegierten Zugang zu globalisierten Märkten und Sonderprämien.
Ach ja: Erster Klub-Weltmeister ist übrigens FC Chelsea.
Wie geht’s Euch dabei?
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