Die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl läuft. Ursprünglich sollte der Koalitionsvertrag vor Ostern stehen, die Kanzlerwahl Ende April erfolgen. Derzeit verhandeln die Arbeitsgruppen von Union und SPD 16 Themenfelder – weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Viele wichtige Pflöcke wurden auch schon im Sondierungspapier eingeschlagen. Nur: Sport taucht dort überhaupt nicht auf!
🔎 Dabei gäbe es genug Anknüpfungspunkte:
1️⃣ Infrastruktur-Investitionen:
500-Milliarden-Euro-Sondervermögen – auch für Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur. Sportstätten, Hallen oder Schulbewegungsräume könnten darunterfallen. Doch sie werden nicht benannt.
2️⃣ Integration und Teilhabe:
Die Politik will Teilhabe und Inklusion stärken – der Sport ist dabei ein bewährter Hebel, bleibt aber unerwähnt.
3️⃣ Jugend, Bildung und Startchancen:
Kitas, Ganztagsschulen, Berufsorientierung – alles wichtige Grundlagen. Doch Sport als Entwicklungsraum für junge Menschen? Fehlanzeige.
📌 Fazit: Im Sondierungspapier kommt der Sport nicht vor.
Jetzt liegt es an den Verhandlungsparteien in den Koalitionsgesprächen, das zu ändern. Sport ist mehr als Bewegung: Er ist gesellschaftlicher Kitt, Gesundheitsgarant und Zukunftsfeld.
🏁 Der Ball liegt im Feld der Politik, spielt ihn bitte.

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